Städtetrip Tipps

Auf Pottbesuch: 96 Stunden in Essen (Teil 2)

have-you-seen-germany-essen-ruhrgebiet-ruhrpott-55Essen, Part II. Sieben Stunden Schlaf reichen auf den Punkt, um sich von der Schlagerdröhnung des Vorabends zu erholen. Nun rufen Kultur, Natur und Stadtgeschichte. Dazu zwei Mal Adrenalin und eine Frittenschmiede.

Falls du den ersten Teil noch nicht gelesen hast: Starte hier mit Tag 1 und 2.

Tag 3

10:00 Uhr: Zwergenfeeling in der Villa Hügel

Wir besuchen die Villa Hügel, die ehemalige Residenz der Familie Krupp und Symbol der Industrialisierung Deutschlands.

Die Villa ist ein Heim für Riesen: Jeder Raum, jede Treppe, jede Tür – alles wirkt überdimensioniert und einem das Gefühl vermitteln zu wollen, ein Gast aus Liliput zu sein. Architektur à la „Wer hat den Längsten“, trotzdem weder ungemütlich noch erdrückend.

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have-you-seen-germany-essen-ruhrgebiet-ruhrpott-38Zum Glück sind nicht alle der fast 270 Zimmer zugänglich, sonst wären wir sicher zum Start des Flughafens Berlin Brandenburg immer noch hier.

Im kleineren Nebenhaus der Villa erzählt eine Ausstellung die Geschichte der Krupp-Familie. Auch kritische Details über die Rolle Krupps während der Nazi-Zeit werden nicht verschwiegen. Der Besuch der Villa Hügel lehrt viel über die Geschichte der Stadt.

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12:00 Uhr: Segeltörn auf dem Baldeneysee

Die Villa Hügel liegt, der Name lässt es vermuten, auf einer Anhöhe. Aus der imposanten Park- und Gartenanlage blickt man auf den Baldeneysee, den größten der sechs Ruhrstauseen. Und versteht, warum Essen als grünste Stadt im Ruhrgebiet gilt.

Als die Schwester eines Schulfreundes Wind davon bekommt, dass ich in Essen bin, lädt sie uns zum Segeln ein. Ich bin erst etwas überrascht, denn die Begriffe „Ruhrgebiet“ und „Segeln“ hatte ich bislang noch nie in einem Satz gehört.

Aber nach ein paar Stunden auf dem Wasser habe ich vergessen, mitten im Pott zu sein. Das wird mir erst klar, als wir wieder anlegen und ich sehe, wie unser Boot heißt.

have-you-seen-germany-essen-ruhrgebiet-ruhrpott-4Segeln_PottNoch etwas wackelig auf den Beinen wechseln wir das Gefährt. Es geht vom Wasser auf den Asphalt.

15:00 Uhr: Adrenalinkick in Hot Rods

Man muss mit zwei Dingen klarkommen, um an einer „Hot Rod City Tour“ Gefallen zu finden:

1. Geschwindigkeit.

2. Den erstaunten Blicken anderer Verkehrsteilnehmer.

„Hot Rods“ sind eine Mischung aus Go-Kart und Seifenkiste. Bis zu 88 Km/h schnell und für den Straßenverkehr zugelassen.

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Es dauert ein paar Minuten, bis ich mit der sehr direkten Lenkung zurechtkomme. Dann aber macht es einen Höllenspaß, Essen mit den kleinen Flitzern zu erkunden. Immer im Bewusstsein, sich im regulären Stadtverkehr zu bewegen, auf Augenhöhe mit den Radkästen der Autos neben uns.

Ein Schild an einer bei Motorradfahrern beliebten Serpentine schreit „Hier lauert der Tod“. Ich gehe erstmal vom Gas. An jeder zweiten Ampel bekommen wir zu hören: “Ey, geile Karre.” Das ist mir mit meinem Fiat Punto nie passiert.

Eine Tour mit den Hot Rods ist nichts, was man jede Woche machen könnte – fast 100 Euro kosten die zwei Stunden Adrenalin. Aber es lohnt sich.

18:00 Uhr: Chillen am Seaside Beach

Die Spritztour hat richtig Laune gemacht, aber auch geschlaucht. Kopf und Körper brauchen eine Pause. Da kommt es Ian und mir sehr gelegen, dass sich die Hot Rod-Station direkt auf dem Gelände des Seaside Beach befindet. Ein paar Schritte und wir chillen in Strandliegen, unsere Bleifüße barfuß im Sand.

have-you-seen-germany-essen-ruhrgebiet-ruhrpott-43have-you-seen-germany-essen-ruhrgebiet-ruhrpott-42Beachvolleyball, Klettern und Windsurfen für Aktive, Massage und Cocktails im Sand für Passive. Der Seaside Beach ist eine Art Freibad Deluxe – nur ohne Freibad.

Denn es gibt einen einzigen Wermutstropfen: Man brutzelt direkt am Baldeneysee in der Sonne, darf zur Abkühlung aber nicht ins Wasser springen. Spielverderber ist ein Verbot aus dem Jahre 1973. Weil der Bakteriengehalt des Sees aber abnimmt, denkt die Stadt derzeit darüber nach, das Verbot zu lockern.

Aber auch ohne Badekappe: Würde ich in Essen leben, wäre der Seaside Beach ein regelmäßiger Anlaufpunkt für einen innerstädtischen Mini-Urlaub.

20 Uhr: African Food bei Papa Lufu

Der dritte Tag in Essen endet bei Papa Lufu, einem energiegeladenen Rasta-Mann aus Guinea-Bissau. Er begrüßt jeden Gast seines vegetarisch-veganen Restaurants per Fist-Bump.

Das „Delicious“ ähnelt etwas einer Wohnzimmerküche. „Show-Cooking“ würde man das in Düsseldorf wohl nennen.

have-you-seen-germany-essen-ruhrgebiet-ruhrpott-6Während Lufu zwischen Kichererbsen und Räuchertofu herumturnt, springe ich zwischen Nord- und Südafrika. Jedes Gericht trägt den Namen eines afrikanischen Landes. Ich entscheide mich für Zambia, frittierte Teigbällchen mit Spinat und Erdnusssoße – und platze fast.

Tag 4

10:00 Uhr: Ahnungslos im Museum Folkwang

Impressionismus, Expressionismus oder Surrealismus. Und das direkt nach dem Aufstehen.

Ich muss mir eingestehen: Ich bin ein Kunstbanause. Mit Gemälden kann ich leider wenig anfangen. Ich stehe im Museum Folkwang vor einem Van Gogh und in mir regt sich: nichts.

have-you-seen-germany-essen-ruhrgebiet-ruhrpott-12have-you-seen-germany-essen-ruhrgebiet-ruhrpott-60Trotzdem würde ich den (kostenlosen) Besuch unbedingt weiterempfehlen. Menschen, die mit visueller Kunst etwas anfangen können, sollten sich das Folkwang ohnehin ansehen. Aber auch Menschen wie ich, denen das Auge dafür fehlt.

Erstens, um die entspannte Atmosphäre aufzusaugen.

Zweitens ist Kunst ja nicht alles: Da ich eher an Mensch als an Malerei interessiert bin, unterhalte ich mich mit den Security-Mitarbeitern, die in jedem Raum stoisch Wache stehen. Ob das nötig sei, um den Diebstahl der Werke zu verhindern, frage ich.

“Ne, dat is, weil die Leute nicht näher als ’nen halben Meter anne Bilder ran dürfen. Dat sach ich 35 Leuten am Tach.”

Schön und angebracht, dass es das Folkwang lieber persönlich regelt, statt diesen ästhetischen Ort mit Verbotsschildern und Begrenzungslinien zu verunstalten.

13:00 Uhr: Thriller-Feeling bei Ruhr Escape

Das Folkwang Museum war ein eher ruhiges Highlight. Jetzt brauchen wir zum Kontrast etwas Action.

Sogenannte „Escape Games“ sind zwar nichts, was es nur in Essen gibt, aber hier entdecke ich dieses Trendspiel zum ersten Mal.

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Als wir die Räume von Ruhr Escape betreten, kommen leichte Zweifel auf: Ob das so überragend wird? Denn wir haben ein altes Industriegelände erwartet – die Location im Stadtzentrum wirkt wie eine Zahnarztpraxis.

Es wird überragend.

Die jungen Macher der Escape Games haben sich richtig etwas einfallen lassen und über ein Jahr an drei Spielen gefeilt. Man merkt in jedem Detail, mit wieviel Liebe und Akribie sie die Spiele und Räume gestaltet haben.

Ian und ich werden in einen Raum eingeschlossen und haben 60 Minuten Zeit, verschiedene, aufeinander aufbauende Rätsel zu lösen, um so die Menschheit vor einem tödlichen Virus zu bewahren und aus dem Raum zu fliehen. Dabei werden wir von einer Kamera beobachtet und bekommen über einen Monitor dezente Hinweise der Spielleiter.

have-you-seen-germany-essen-ruhrgebiet-ruhrpott-56have-you-seen-germany-essen-ruhrgebiet-ruhrpott-58Wir sind immer wieder kurz davor aufzugeben, doch dann hat einer von uns einen spontanen Einfall und wir sind einen Schritt näher an der Lösung.

So packend, als sei man Teil eines Thrillers. Richtig gut durchdacht, richtig komplex. Perfektes Teambuilding.

Wir scheitern am Ende ganz knapp, weil wir uns zu Beginn verzetteln. Trotzdem sind wir völlig elektrisiert und würden am liebsten sofort die anderen Räume ausprobieren. Next time.

16:00 Uhr: Wo und was ist das Stoffwechsel?

Jetzt erst einmal etwas herunterfahren. Doch es ist gar nicht so einfach, den nächsten Tipp, das „Stoffwechsel„, zu finden. Den Eingang teilt sich der Laden mit einem alten Hotel und ist so kaum als solcher wahrzunehmen. Und hat man’s geschafft, fragt man sich, wo man eigentlich gelandet ist:

Café? Lounge? Bierkneipe? Restaurant? Besitzerin Claudia kann und will sich nicht festlegen. Irgendwie alles. Auf jeden Fall stylisch und trotzdem gemütlich.

have-you-seen-germany-essen-ruhrgebiet-ruhrpott-61Leider sind Ian und ich zum Abendessen schon verplant, sonst würden wir nach dem Kaffee auch der Empfehlung der anderen Gäste folgen: Kothu Parotta, das Nationalgericht Sri Lankas.

19:00 Uhr: Curry-Kult bei „Zum Xaver“

Wir sind im Ruhrgebiet, also darf ein Gourmet-Tipp nicht fehlen: eine ordentliche Frittenschmiede.

Wir besuchen „Zum Xaver„, einen der ältesten Imbisse Essens. Seit 1959 drehen sich hier die Hähnchenspieße im Schaufenster.

Wie die Grillhähnchen im Fenster fühlen wir uns im Inneren der Pommesbude. Denn das „Bude“ wird hier großgeschrieben: Bei mehr als fünf Menschen wird es eng. Besonders, wenn sich deren Körper regelmäßig von Currywurst ernähren.

Das könnte ich aber sehr gut nachvollziehen, denn die Currywurst mit Pommes ist der Kracher.

Ein Hähnchen passt leider nicht mehr rein. Vielleicht beim nächsten Besuch in der Filiale in Singapur. Obwohl der Hinweis auf die Zweigstelle wohl nicht ganz ernst gemeint ist.

have-you-seen-germany-essen-ruhrgebiet-ruhrpott-55Als wir gehen, schallt es uns vom Grill hinterher: “Tschökes, Jungs. Wenn wat is, ich bin hier.” Gut zu wissen.

21:00 Uhr: 120 Minuten Frohnatur

Unser letzter Stop ergibt sich ganz spontan. Ians Handy klingelt und ein Freund fragt, ob wir Lust auf eine 120-Minuten-Party haben. Ich verstehe nicht ganz: Will er das WM-Finale 2014 noch einmal in voller Länge ansehen?! Das halten meine Nerven kein zweites Mal aus.

Wir treffen uns um 21.30 Uhr vor der „Frohnatur„, einem Szeneclub für elektronische Musik. Um Punkt 22 Uhr starten die Techno-Beats und die Leute flippen aus. Bum, bum, bum. Nicht meine Musik, aber die Stimmung gefällt mir. Über den DJs läuft die Uhr rückwärts.

have-you-seen-germany-essen-ruhrgebiet-ruhrpott-14Um Mitternacht, nach genau zwei Stunden exzessivem Tanz, ist Schluss. Schließlich ist auch in Essen tags darauf ein normaler Werktag. Mir ist es recht, schließlich fährt eine halbe Stunde später meine letzte Bahn gen Münster.

Mit einem glücklichen Grinsen steige ich den Regionalexpress und habe Zeit, ein persönliches Resümee zu ziehen.

Mein Essen-Fazit

Essen hat mich überrascht. Dass ich die herzlich-grobe und direkte Art der Menschen im Ruhrgebiet mag, war mir schon vorher klar. Nicht aber, dass ich in einer Stadt vor der Haustür, der ich über Jahre hinweg keinerlei Beachtung geschenkt habe, eine derart gute und abwechslungsreiche Zeit verbringen kann.

Eine bunte kreative Szene, sehr individuelle Kneipen und Restaurants, ein Überangebot an Freizeitmöglichkeiten und Kultur. Und: Alles scheint sich noch zu entwickeln und zu wachsen. In den Gesprächen mit den Essenern spüre ich neben Begeisterung für die eigene Stadt auch eine Aufbruchsstimmung. Wer weiß, vielleicht ist das Ruhrgebiet ja in ein paar Jahren das neue Berlin.

Geplant war, zwei Tage in Essen zu verbringen. Geworden sind es vier.

Ich wäre gerne länger geblieben.

Wie hat dir mein Bericht gefallen?

Und was denkst du über Essen?

Ich freue mich über jeden Kommentar!

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21 Comments

  • Reply Andreas August 27, 2015 at 06:16

    Dieser Beitrag hat mir noch besser gefallen als der erste. Hier waren auch speziellere Sachen dabei, wobei man natürlich damit rechnen muss, dass es das eine oder andere in drei Jahren bereits nicht mehr gibt. Ständiger (Struktur-) Wandel halt. Aber auch hier wieder toll geschrieben.
    NB: Der freie Eintritt in das Folkwang-Museum wurde ermöglicht durch eine Spende/Aktion der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung. Meines Wissens ist die begrenzt auf ein, zwei Jahre. Sonderausstellungen werden wohl wieterhin kosten.
    NB2: Wenn man so liest, wie schön die Villa Hügel auf der Anhöhe über dem Baldeney-See thront, ist man fast irrritiert, wenn man erfährt, dass der See noch nicht einmal geplant war, als die Villa erbaut wurde.

    Ach – ich könnt‘ hier Tage weiterschreiben 🙂

    • Marvin
      Reply Marvin August 27, 2015 at 15:33

      Danke Andreas,

      ich merke: Du weißt viel über deine eigene Stadt. So soll’s sein. 🙂

      Verrätst du mir, was genau dir beim zweiten Beitrag besser gefallen hat? Konkretes Feedback meiner Leser intessiert mich als Schreiberling natürlich immer sehr…:-)

      Viele Grüße

      Marvin

  • Reply Malte August 27, 2015 at 11:24

    Schön, dass hier kleine und große Perlen meiner Heimat- und Lebensmittelpunkt-Stadt aus einer sehr persönlichen und positiven Sicht beschrieben werden. Ich bin auf die weiteren Teile gespannt 😉 Viel Spaß weiterhin auf Deiner Entdeckungstour durchs eigene Land. Sollte eigentlich jeder in seinem Leben mal machen…

    • Marvin
      Reply Marvin August 27, 2015 at 15:29

      Danke für die netten Worte. Werde versuchen, es weiter so persönlich wie möglich zu halten. 🙂

  • Reply Chris September 4, 2015 at 11:24

    Hallo! Schöner Bericht, hat mir gefallen!

    • Marvin
      Reply Marvin September 5, 2015 at 14:56

      Hi Chris,

      vielen Dank, das freut mich!

      Marvin

  • Reply Olli aus E. September 8, 2015 at 15:21

    Is immer wieder schön, wenn man ma sieht dat et noch Leute da draußen gibt die beim Pott nich nur an Kohle denken. N paar schicke Ecken hasse auch gesehen, aber da gibbet noch viel mehr.
    Falls du mal wieder in Essen sein solltest merk dir ma die Korte Klippe direkt überm Baldeneysee im Schellenberger Waldum sich den Lorenz aufe Haut brennen zu lassen, den Porky Grill in Kray für noch ne richtig geile Curry Wurst (Alternativ auch der City Grill in Kupferdreh oder Im Kirchspiel in Steele) und die FreakShow in Steele zum feiern gehen. Und auf ne Halde sollte man auch ma geklettert sein, mitm Grill und nem Drachen auffe Schurenbachhalde ist immer wieder töfte.

    Nur einen Kritikpunkt hab ich, damit der Pott das neue Berlin werden kann müsst et da ersma so geil sein wie es hier schon is.

    • Marvin
      Reply Marvin Oktober 20, 2015 at 12:38

      Haha, Olli, wat dat schön is! 🙂 Kuckenwama, ob Berlin jemals annen Pott rankommen tut…:-D

  • Reply Pat September 8, 2015 at 16:12

    Hey Marvin,

    saustarker Reisebericht durch meine Hood! Da waren sogar ein paar kulinarische Highlights dabei, die ich selbst als eingefleischter Essener nicht kannte. Danke dafür!

    Ach ja, der Blog wird vorgemerkt!

    • Marvin
      Reply Marvin September 10, 2015 at 20:25

      Hey Pat,

      danke – und guten Appetit! 🙂

      Marvin

  • Reply Leo September 8, 2015 at 20:22

    Hey, schön, dattet dir bei uns in Essen gut gefallen hat! Kanns gerne wida kommen, dann zeich ich dir mal ein paar der südlicheren Stadtteile: Kettwig, Werden, Heisingen … Dann wirsse nämlich gaaaanz schnell merken, dat Essen nich nur Großstadt kann: Hier gibbet nämlich auch richtig fett Natur, und zwar auch ohne unsere Gruga! Plötzlich fühlt man sich wie in Bayern, ohne scheiß!
    Leo 😉 (PS: Natürlich spreche ich so nicht. Eigentlich spreche ich Hochdeutsch mit bayrischem und ruhrdeutschem Akzent 😉

    • Marvin
      Reply Marvin September 10, 2015 at 20:27

      Leo,

      ne, ich find dat auch imma schön, wenn ma einer so am Quatschen is. 😉

      Grüße

      Marvin

  • Reply Chris September 9, 2015 at 21:21

    Hallo Marvin,

    toller Bericht! Ich bin in Essen aufgewachsen und vor 7 Jahren für mein Studium weg gezogen. Der Ruf der Heimat ist seit je her stark. So, wie Du meine Heimat beschreibst, empfinde ich sie auch! Ich will wieder zurück… Und zwar nicht nach Westerland 🙂 Vor allem Dein Fazit finde ich schön, denn das mit dem Entwicklungspotential und der Aufbruchstimmung sage ich auch immer. Viele angesagte Großstädte haben schon eine gewisse Sättigung bzw. ein Überangebot. Das ist in Essen / im Pott noch überschaubar, aber dafür eben auch ganz besonders…

    Viel Entdeckungsfreude weiterhin!

    • Marvin
      Reply Marvin September 10, 2015 at 20:29

      Hallo Chris,

      bin auch sehr gespannt, wie das Ruhrgebiet sich in den kommenden Jahren entwickeln wird. Pot(t)enzial ist da!

      Viele Grüße

      Marvin

  • Reply Ruhrmama September 13, 2015 at 12:03

    Hallo Marvin,

    auch der zweite Teil deines Reiseberichts liest sich klasse. Das Delicious besuche ich auch richtig gerne. Da du ja nun schon in Essen auf Pottbesuch warst, wie wäre es denn mal mit einer Reise in Städte, die nun wirklich keinen guten Ruf haben. Meine Heimatstadt Duisburg wartet mit Sechs-Seen-Platte, netten Lokalitäten, Rhein und Hafengebiet sowie dem Landschaftspark Nord auf Dich und auch unsere Nachbarstadt Gelsenkirchen freut sich bestimmt über Besuch.
    Habe mir dein Motto übrigens im Kleinen zu Herzen genommen: Have I seen Essen? Was kann ich noch alles entdecken, direkt vor meiner Haustür. Als Tourist durch die eigene Stadt eröffnet neue Blicke. Danke für die Inspiration!

    Liebe Grüße
    Ruhrmama

    • Marvin
      Reply Marvin Oktober 20, 2015 at 12:40

      Hi Ruhrmama,

      erstmal danke für das Kompliment! Und ja, im Pott gibt es echt noch viel mehr zu sehen. Ist auf jeden Fall auf der Agenda!

      Besonders freut mich, dass du dir mein Motto zu Herzen genommen hast! Ziel erreicht. 🙂

      Viele Grüße

      Marvin

  • Reply Anja Oktober 16, 2015 at 08:14

    Hallo Andreas! Ein toller Bericht! Ich als Neu-Essenerin werde gleich mal ein paar Kneipen und Restaurants ausprobieren, die du hier empfiehlst!
    Ganz besonders hat mir auch dein Marburg-Bericht gefallen. Habe etliche Jahre in der Stadt gewohnt und muss sagen, du hast die Stadt perfekt „eingefangen“!

    Gruß aus Essen!

    • Marvin
      Reply Marvin Oktober 20, 2015 at 12:41

      Hallo Anja,

      ich weiß zwar nicht, wie du auf den Namen „Andreas“ kommst, aber freue mich trotzdem, wenn dir gefällt, was ich in die Tasten haue. 😀

      Liebe Grüße

      Marvin

  • Reply Christian Januar 14, 2016 at 09:36

    Hallo Marvin,

    sehr schöner Artikel über eine tolle Stadt. Sofern du einmal Köln unter die Lupe nehmen magst, melde dich gerne.

    Beste Grüße

    Christian

    • Marvin
      Reply Marvin Januar 14, 2016 at 14:54

      Hi Christian,

      danke! Und sehr gerne – habe vor ein paar Jahren zwar schon mal in Köln gewohnt, aber es gibt sicherlich noch viel Neues zu entdecken. Melde mich dann bei dir.

      Viele Grüße

      Marvin

  • Reply Martina Theisen November 14, 2016 at 01:05

    Hej Marvin,
    Dein Motto: Frag Einheimische oder noch besser, besuche Ortsansässige ist auch mein Credo.
    Fast noch wichtiger finde ich deine Mission: Sei Tourist in deiner Nähe!
    Dein Bericht über meine Heimatstadt hat mich mitten in mein nostalgisches Herz getroffen. Ich lebe seit über 30 Jahren in Kopenhagen und versuche unseren Gästen unsere Stadt in ähnlicher Weise nahe zu bringen wie du es so spannend mit dem Bericht deines Besuchs von Essen schaffst. Unverzeihlich, dass ich noch nie in der Villa Hügel war, musste ich durch deinen Bericht erkennen. Deine Currywurstbudenempfehlungen werde ich wie ein Junkie beim nächsten Besuch abklappern genau wie die exotischen Restaurant Empfehlungen. Danke für diese ‚ musse hin‘ Liste. Wenne nochma nach CPH wills, sach bescheid, ich happ Platz für dich und Feuerwerk von dat Tivoli aufm Balkon. Dänemark und besonders Kopenhagen werden überall gehypt, teils zurecht. Wir Dänen sind zwar nicht Papst, aber hatten das weltbeste Restaurant. Wir glauben mit einem talentierten Design-Gen geboren zu sein, sind Herdentiere und Trendaddicts wie Japaner und gleichzeitig tolerante Extrem- Individualisten.
    Viel Erfolg für deine german Marvinwege
    Martina

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